Bremer Heimatpreis 2022 verliehen

Der diesjährige Bremer Preis für Heimatforschung der Wittheit zu Bremen wurde am 3. Mai 2022 im Staatsarchiv verliehen. Mit dem Preis werden seit 1954 hervorragende Arbeiten aus dem Bereich der naturwissenschaftlichen, kulturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Heimatforschung ausgezeichnet.

Den Hauptpreis erhielt Hans-Gerhard Schmidt für seine Arbeit „Umgang mit der Vergangenheit als Regulierung der Gegenwart. Die Individualentschädigung der NS-Verfolgten in Bremen (1949-1970)“. Ein Interview mit den Preisträger findet sich im Weser-Kurier vom 2. Mai 2022 (>Link PDF).

Der Anerkennungspreis ging an Schüler und Schülerinnen des Hermann-Böse-Gymnasiums für ihren Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2020/21 „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“:

Gia Linh Cao Nguyen, „Welche Luft als Turnerin!“ Ein Theaterstück in Szenen über die ersten drei Jahrzehnte des Bremer Frauenturnens (1880 – 1914), der Kampf um Gleichberechtigung und die Wandlung des Frauenbildes

Melissa Urban, „Sport macht Gesellschaft“- die Anfänge des Nationalsozialismus im Bremer Weserstadion

Philip Nentwig, Bremer Rudersport in den Anfangsjahren des Nationalsozialismus: „Inwiefern entwickelte sich der Bremer Ruderverein von 1882 im Verlauf der Gleichschaltung von 1933 bis 1936 zu einem NS-treuen Sportverein?“

Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern und Preisträgerinnen!