VORTRAG Dr. Carina Ambos, Oldenburg: Die kirchliche Versorgung von Auswanderern in den Hafenstädten Bremen und Bremerhaven im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert war Deutschland ein Auswanderungsland. Zwischen 1820 und 1914 zog es allein nach Amerika mehr als fünf Millionen Menschen. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde per Schiff ausgewandert. Viele Menschen reisten über Bremen und »seinen« Hafen, Bremerhaven, nach Übersee.
Kirche und Pfarrer fungierten dabei als vertraute Institutionen und  bildeten einen wichtigen Teil im Leben vieler Auswanderer, weil sie Unterstützung und Orientierung anboten. Im Fokus stehen die Aktivitäten des katholischen St. Raphaelsvereins, der Abteilung Auswanderermission des Vereins für Innere Mission Bremen und die der Bremer Dependance des Hilfsverein für deutsche Juden. Es wird ein Überblick über das jeweilige Engagement der Initiativen gegeben, Gemeinsamkeiten und Unterschiede vorgestellt.

Dr. Carina Ambos ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ev. Theologie in der Kirchengeschichte an der Universität Oldenburg.

 

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  • 11. Januar 2023
  • Mittwoch, 18:00 bis 19:30

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VORTRAG Dr. Carina Ambos, Oldenburg: Die kirchliche Versorgung von Auswanderern in den Hafenstädten Bremen und Bremerhaven im 19. und frühen 20. Jahrhundert

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11. Januar 2023

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11. Januar 2023

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VORTRAG Dr. Sarah Lentz und Jasper Hagedorn, M. A.: „Unsere weiß-roth-weiße Flagge ohne Flecken?“ Bremische Verflechtungen mit der atlantischen Versklavtenwirtschaft im 18. und 19. Jahrhundert

Lange Zeit konzentrierten sich Studien zur atlantischen Geschichte auf die imperialen Großmächte der Frühen Neuzeit, wie Großbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal oder die Niederlande. Jedoch bestanden auch in Handels- beziehungsweise Hafenstädten wie Frankfurt am Main, Bremen und Hamburg intensive Kontakte zur atlantischen Welt mit den Auswirkungen der Involviertheit in das koloniale System der Versklavtenwirtschaft, wie die beiden Referent/innen anhand von biografischen Beispielen aus Bremen eindrücklich nachweisen.

Dr. Sarah Lentz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen, Arbeitsgruppe Frühe Neuzeit. Jasper Hagedorn ist derzeit Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Projekts „The Holy Roman Empire of the German Nation and its Slaves“ (ERC Consolidator Grant).

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  • 19. April 2023
  • Mittwoch, 18:00 bis 19:00

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VORTRAG Dr. Veronika Settele: Revolution im Stall und Rumor in der Gesellschaft: Zur Transformation landwirtschaftlicher Tierhaltung im 20. Jahrhundert

Im Stall von 1990 er­in­ner­te we­nig an das dor­ti­ge Ge­sche­hen nur fünf­zig Jah­re zu­vor. Neue Tie­re pro­du­zier­ten die be­gehr­tes­ten Le­bens­mit­tel der Kon­sum­ge­sell­schaft, Fleisch, Milch und Eier, so güns­tig wie noch nie. Gleich­zei­tig ver­schwan­den sie hin­ter die Ku­lis­sen des ge­sell­schaft­li­chen Le­bens. In bei­den deut­schen Staa­ten sa­hen Agrar­po­li­tik, Tier­zucht, Tier­me­di­zin, Agrar­wis­sen­schaft und die Bau­ern und Bäue­rin­nen vor Ort in ei­ner Ren­ta­bi­li­sie­rung der Tier­hal­tung die viel­ver­spre­chends­te Mög­lich­keit, An­schluss an die Ent­wick­lun­gen der Wohl­stands­ge­sell­schaft zu hal­ten. Der Vor­trag er­klärt, wie es zur Ent­wick­lung der in­dus­tria­lisier­ten Mas­sen­tier­hal­tung kam und war­um sie trotz ih­rer enor­men öko­no­mi­schen Er­fol­ge seit den 1970er Jah­ren Ge­gen­stand ei­ner kri­ti­schen Dis­kus­si­on wur­de.

Dr. Veronika Settele ist His­to­ri­ke­rin an der Uni­ver­si­tät Bre­men. Sie forscht und lehrt zur wirt­schaft­li­chen und mo­ra­li­schen Di­men­si­on von Er­näh­rung, dem Ver­hält­nis zwi­schen Men­schen und Tie­ren und zur Ge­schich­te se­xu­el­ler Selbst­be­stim­mung im 19. Jahr­hun­dert. Ihre Stu­die „Re­vo­lu­ti­on im Stall. Land­wirt­schaft­li­che Tier­hal­tung in Deutsch­land 1945-1990“ wur­de mit dem Opus Pri­mum För­der­preis der Volks­wa­gen­Stif­tung, dem Deut­schen Stu­di­en­preis (2. Platz) und dem Fried­rich-Meine­cke-Preis aus­ge­zeich­net.

Zusammen mit: Wittheit zu Bremen

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  • 10. Januar 2023
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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10. Januar 2023

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10. Januar 2023

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VORTRAG Dr. Matthias Bollmeyer, Oldenburg: Gelegenheitsschriften in der Wesermarsch und der Bremer Dichter Heinrich Mettengang (1606-1668)

Auch der Nordwesten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation hatte Anteil an der in den Zentren des Wissens blühenden Gelehrtenkultur. StR Dr. Matthias Bollmeyer berichtet, wie diese Gelehrten am akademischen Leben teilnahmen und untereinander intellektuelle Beziehungen pflegten. Vorgestellt wird auch ein nahezu unbekannter Dichter des 17. Jahrhunderts: Heinrich Mettengang.

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  • 22. März 2023
  • Mittwoch, 18:00 bis 19:00

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22. März 2023

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22. März 2023

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VORTRAG: Ivette Nuckel, Bremen: 
Reformation und Armenfürsorge. Bettel- und Armenordnungen in Bremen und Norddeutschland im 16. und 17. Jahrhundert

In den Hansestädten des Mittelalters und der frühen Neuzeit lebten auch Menschen, sich nicht selbst ernähren konnten und ausgegrenzt wurden. Zu diesen sozialen Randgruppen zählten auch körperlich oder geistig Beeinträchtigte, wobei die die Grenzen zwischen arm, krank und hilfsbedürftig fließend waren.

Im 16. und mehr noch  im 17. Jahrhundert fanden grundsätzliche Änderungen im Umgang mit Behinderten wie auch mit städtischen Randgruppen und Armen statt. Mit der Reformation wandelte sich die Versorgung der Armen von einer vorwiegend christlich motivierten Hilfe in eine kommunale Organisation und Vorsorge. Um 1600 setzte sich allerdings die Idee der Sozialdisziplinierung durch, mit der Arme in geschlossenen Anstalten kaserniert, damit kontrolliert und durch Arbeit als produktive Mitglieder der Gesellschaft genutzt werden sollten.

Yvette Nuckel studierte bis 2008 Germanistik und Geschichte an der Universität Bremen. Nach ihrer Tätigkeit als Wissenschaftliche Hilfskraft und Mitarbeiterin in der Mittelalterlichen Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr, Hamburg, arbeitet sie seit 2009 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen in der Forschungsgruppe: Homo Debilis. Soziale Einbindung und Le- bensbewältigung beeinträchtigter Menschen in historischer Perspektive.

Am 9. November 1522 hielt Heinrich von Zütphen in St. Ansgarii die erste evangelische Predigt in Bremen. Dies markiert den Beginn der Reformation in Bremen vor 500 Jahren. Wir erinnern daran mit einem Zyklus von vier Vorträgen. Der Vortrag ist Teil 4 der Vortragsreihe „1522 -2022  – 500 Jahre Reformation in Bremen“.

Zusammen mit: Verein. Brem. Kirchengeschichte, Stiftung Bremer Dom

Bild: Wiki commons/ Wellcome

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  • 23. November 2022
  • Mittwoch, 18:00 bis 19:00

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Reformation und Armenfürsorge. Bettel- und Armenordnungen in Bremen und Norddeutschland im 16. und 17. Jahrhundert

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Mittwoch, 18:00 bis 19:00
23. November 2022

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Reformation und Armenfürsorge. Bettel- und Armenordnungen in Bremen und Norddeutschland im 16. und 17. Jahrhundert

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23. November 2022

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VORTRAG: Dr. Hans Otte, Hannover: 
1522-2022: 500 Jahre Reformation in Bremen – Ursachen, Ereignisse und Folgen

Am 9. November 1522 hielt Heinrich von Zütphen in St. Ansgarii die erste evangelische Predigt in Bremen. Dies markiert den Beginn der Reformation in Bremen vor 500 Jahren. Das Jubiläum ist Anlass für den Zyklus von vier Vorträgen zur Reformationszeit. Der Vortrag ist Teil 3 der Vortragsreihe „1522 -2022  – 500 Jahre Reformation in Bremen“.

Zusammen mit: Verein. Brem. Kirchengeschichte, Stiftung Bremer Dom

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  • 10. November 2022
  • Donnerstag, 18:00 bis 19:00

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VORTRAG: Dr. Hans Otte, Hannover: 
1522-2022: 500 Jahre Reformation in Bremen – Ursachen, Ereignisse und Folgen

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Donnerstag, 18:00 bis 19:00
10. November 2022

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10. November 2022

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VORTRAG: Dr. Adolf E. Hofmeister, Verden: Daniel von Büren d. Ältere (1460-1541) – Leben und Amtsausübung eines Bremer Bürgermeisters im Umbruch der Reformation

Mit der Erstedition des Denkbuchs des Bremer Bürgermeisters Daniel von Büren wird eine der bekanntesten Quellen zur bremischen Geschichte erstmals vollständig publiziert. Das Denkbuch entstand als privates Memorialbuch an der Schwelle vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit und berührt auch das Zeitalter der jungen Reformation in Bremen. Die mittelniederdeutschen Aufzeichnungen stammen von einem Mann, der fast ein halbes Jahrhundert lang (1490-1538) an zentraler Stelle Verantwortung als Ratsherr und Bürgermeister trug. Sie sind überlieferungsgeschichtlich ein großer Glücksfall, führen sie doch in den amtlichen und privaten Alltag eines Mitglieds der städtischen Führungsschichten und behandeln vielfältige Gegenstände. Hierzu gehören Fragen von Recht und Verfassung, der Ratsherrschaft im Landgebiet, aber auch der Rechnungslegung im öffentlichen Amt. Diplomatische Missionen führen zu Hanse und Reich, auch das komplizierte Verhältnis zur Kirche und zum erzbischöflichen Stadtherrn vor und während der Reformation wird deutlich.

Am 9. November 1522 hielt Heinrich von Zütphen in St. Ansgarii die erste evangelische Predigt in Bremen. Dies markiert den Beginn der Reformation in Bremen vor 500 Jahren. Wir erinnern daran mit einem Zyklus von vier Vorträgen. Der Vortrag ist Teil 2 der Vortragsreihe „1522 -2022  – 500 Jahre Reformation in Bremen“.

Zusammen mit: Verein. Brem. Kirchengeschichte, Stiftung Bremer Dom

Bild: Staatsarchiv Bremen Denkbuch Auszug
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  • 20. Oktober 2022
  • Donnerstag, 18:00 bis 19:00

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VORTRAG: Dr. Adolf E. Hofmeister, Verden: Daniel von Büren d. Ältere (1460-1541) – Leben und Amtsausübung eines Bremer Bürgermeisters im Umbruch der Reformation

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Donnerstag, 18:00 bis 19:00
20. Oktober 2022

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VORTRAG Dr. Helmut Stubbe da Luz, Hamburg: Die Sturmflut vom Februar 1962 in Hamburg und Bremen – Zur Erinnerung und zum politischen Mythos einer Naturkatastrophe

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 wurde Norddeutschland von einer verheerenden Flutkatastrophen heimgesucht. Mit 130 Stundenkilometern stürmte Orkan „Vincinette“ über das Land, entwurzelte Bäume, zerstörte Dächer und drängte das Wasser der Nordsee in die Weser und Elbe. Die Menschen in Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen und Hamburg traf die Sturmflut unvorbereitet.
In Bremen mussten mit Booten Hunderte aus ihren Parzellenhäusern in Warturm gerettet werden. Sieben Menschen kamen dabei ums Leben, über 1000 wurden obdachlos. 3000 Helfer von Feuerwehr, Polizei und Technischem Hilfswerk waren im Einsatz, auch Bundeswehrsoldaten, obwohl dies verfassungsrechtlich zumindest strittig war.
In Hamburg war die Lage dagegen noch desaströser: 315 Menschen starben in den Fluten, Zehntausende verloren ihr Hab und Gut oder waren plötzlich obdachlos. Mit entschlossenem Handeln machte sich der damalige Hamburger Polizeisenator, Helmut Schmidt, einen Namen als Krisenmanager, ein Ruf, der ihn Zeit seines Lebens begleitete.

Der Historiker Dr. Helmut Stubbe da Luz ist Privatdozent an der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, für Neuere und Neueste Geschichte. 60 Jahre nach der Katastrophe wirft er einen kritischen Blick auf den „Sturmflut-Mythos“, die Berichterstattung über das Ereignis und wagt eine Neubewertung der Rolle Helmut Schmidts. Er berücksichtigt auch aktuelle Aspekte der Thematik wie Klimawandel oder Hochwassermanagement.

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  • 6. Dezember 2022
  • Dienstag, 18:00 bis 19:00

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6. Dezember 2022

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6. Dezember 2022

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VORTRAG Prof. Dr. Jürgen Krüger: Der Muristan in Jerusalem – der Geschichte der Heiligen Stadt auf der Spur

Die Gra­bes­kir­che und der Tem­pel­berg bil­den die bei­den Pole, zwi­schen de­nen sich die Stadt mit ih­ren Hei­lig­tü­mern ent­wi­ckel­te, wel­che die wich­tigs­ten Bau­ten der drei abra­ha­mi­ti­schen Re­li­gio­nen dar­stel­len. Vor der Gra­bes­kir­che liegt ein gro­ßes Are­al, schein­bar ohne Ver­gan­gen­heit, denn der dort be­find­li­che Ba­sar und die ev. Er­lö­ser­kir­che da­ne­ben stammen aus der Zeit um 1900.
Das Areal des Muristan (persisch ‚Krankenhaus’) wurde benannt nach dem hier im 12. Jh. entstandenen Hospital der Johanniter. Der Muristan spielt somit nicht nur eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Stadt- und Architekturgeschichte Jerusalems, sondern ist von vielfältiger historischer Bedeutung insbesondere für die Geschichte des Johanniterordens und die Entwicklung des Krankenhauswesens. Mar­kiert die Gra­bes­kir­che wirk­lich die Stel­len von Mar­ty­ri­um und Grab Jesu?

Prof. Dr. Jürgen Krüger (*1950). Stu­di­um der Kunst­ge­schich­te, Ge­schich­te und Ar­chäo­lo­gie in Würz­burg. Grenz­über­schrei­ten­de The­men sind ein be­vor­zug­tes Feld; Ar­chi­tek­tur­ge­schich­te und Kir­chen­bau die Spe­zia­li­tä­ten. Wich­tigs­te Sta­tio­nen wa­ren Rom (Bi­blio­the­ca Hert­zia­na, MPI für Kunst­ge­schich­te, da­nach Diss.), Karls­ru­he (As­sis­tenz­zeit am Kunst­hist. In­sti­tut und Ha­bi­li­ta­ti­on), Pro­fes­sur­ver­tre­tun­gen in Jena, Hei­del­berg, Bo­chum, Trier, Er­lan­gen-Nürn­berg, Re­gens­burg; Je­ru­sa­lem (Do­zent beim Theo­lo­gi­schen Stu­di­en­jahr der Dor­mi­tio). Er­nen­nung zum apl. Prof. 2000 in Karls­ru­he; Aus­stel­lungs­pro­jek­te und frei­be­ruf­li­che Tä­tig­keit ab 2004. Pu­bli­ka­tio­nen, u. a.: Rom und Je­ru­sa­lem. Kir­chen­bau­vor­stel­lun­gen der Ho­hen­zol­lern im 19. Jh. (1995); Die Gra­bes­kir­che zu Je­ru­sa­lem (2000); Syn­ago­gen in Ba­den-Würt­tem­berg (2007); Evan­ge­lisch in Rom. Der et­was an­de­re Rei­se­füh­rer (2008, 2013); Lu­thers Rom (2010, 2014); Kir­chen­füh­rer Karls­ru­he (2015, 2022).

Zusammen mit: Wittheit, Verein. Brem. Kirchengeschichte, Stiftung  Bremer Dom, Fk Antike

Bild: Karte Historisches Jerusalem 1888, Wikipedia

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  • 25. Oktober 2022
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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25. Oktober 2022

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VORTRAG Dr. Torsten Dressler, Berlin: Das Kloster Stift zum Heiligengrabe von 1287: Wunderblutkapelle und Heiliges Grab – Aktualität und Nachleben von Pilgerorten im Spiegel der archäologischen Untersuchungen 

Das vor über 700 Jahren gegründete Zisterzienserinnenkloster Heiligengrabe in der östlichen Prignitz gilt als eine der schönsten und am besten erhaltenen Klosteranlagen Norddeutschlands. Die archäologisch begleiteten denkmalpflegerischen Untersuchungen (1998-2018) förderten zahlreiche interessant Einblicke in die Bau- und Nutzungsgeschichte der Klosteranlage zutage. Auch überraschende Erkenntnisse zum Totenbrauchtum der Zisterzienserinnen kamen ans Licht, wie der Fund einer reich geschmückten Säuglingsbestattung.

Der Referent Dr. Torsten Dressler arbeitet als selbständiger Archäologe und lebt in Berlin.

Zusammen mit: Gesellschaft Vor- und Frühgeschichte 

Foto: Wikipedia
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  • 17. November 2022
  • Donnerstag, 19:00 bis 20:00

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