VORTRAG Dr. Dieter Bischop: Neue Ausgrabungen in der Bremer Altstadt

 

Der Vortrag beleuchtet die Ergebnisse jüngster archäologisch begleiteter Innenstadtbauprojekte, die die Bedeutung der Weser für das mittelalterliche Bremen hervorheben. Vorgestellt werden drei Grabungen: Die gerade erst im Dezember 2023 beendete Ausgrabung unter dem historischen Essighaus in der Langenstraße, die die karolingische Uferlände, aber auch bedeutende hochmittelalterliche und frühneuzeitliche Funde und Baubefunde lieferte. Unter den Weserarkaden spiegeln zahlreiche Funde Spuren des spätmittelalterlichen Hafenlebens wider. Und schließlich erbrachte die letztmögliche Ausgrabung auf dem nun vollends bebauten Teerhof Nachweise für einen Werftplatz des 14. Jahrhunderts. Handelt es sich hier sogar um den Bauplatz der 1962 entdeckten und heute im Schifffahrtsmuseum Bremerhaven präsentierten Kogge?

Der auf die Bremer Innenstadt spezialisierte Archäologe Dr. Dieter Bischop gibt Einblicke in gut 1000 Jahre Stadtgeschichte und stellt eine Auswahl an Fundstücken vor.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte statt. 

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  • 22. Februar 2024
  • Donnerstag, 20:00 bis 21:00

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VORTRAG Dr. Dieter Bischop: Neue Ausgrabungen in der Bremer Altstadt

Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5, 28195 Bremen

Donnerstag, 20:00 bis 21:00
22. Februar 2024

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VORTRAG Prof. Mischa Meier, Tübingen: Die Völkerwanderung und der Untergang des Römischen Reiches

Der Tübinger Historiker Mischa Meier verortet die Völkerwanderung zeitlich und räumlich neu und macht die aktuelle Brisanz dieser Geschehnisse deutlich. Grundlage ist seine 2020 veröffentlichte 1.500 Seiten starke Publikation zum Thema „Geschichte der Völkerwanderung“. Darin rekonstruiert er minutiös die Geschehnisse auf verschiedenen Kontinenten von der europäischen und nordafrikanischen Atlantikküste bis zu den zentralasiatischen Knotenpunkten der Seidenstraße, von Skandinavien und Britannien im Norden bis nach Arabien im Süden. Zudem erläutert er, warum der Begriff  „Völkerwanderung“ durchaus kritisch zu beleuchten ist. Wir freuen uns auf einen diskussionsreichen Abend.

Mischa Meier studierte Geschichte und Klassische Philologie in Bochum (1991-1996). Er schloss  das Studium mit einer Promotion 1998 in Bochum zur Geschichte des frühen Sparta ab. An der Universität Bielefeld war er als wissenschaftlicher Assistent tätig (1999-2004) und habilitierte sich dort 2002 zum Thema „Das andere zeitalter Justinians. Kontingenzerfahrung und Kontingenzbewältigung im 6. Jh. n. Chr.“.  Seit 2004 ist er Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. 2022 wurde er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Griechische Geschichte, Geschichte der frühen Kaiserzeit und der Spätantike.

Der Vortrag fiel aus und wird 2025 nachgeholt.

Zusammen mit: Wittheit, Freundeskreis der Antike, Vereinigung für bremische Kirchengeschichte

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  • 19. März 2024
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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VORTRAG Prof. Mischa Meier, Tübingen: Die Völkerwanderung und der Untergang des Römischen Reiches

Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5, 28195 Bremen

Dienstag, 19:00 bis 20:00
19. März 2024

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VORTRAG Dr. Johann Günther König, Bremen: Otto Gildemeister, ein bedeutender Bremer Bürgermeister und ein großer Übersetzer europäischer Literatur

2023 jährte sich der Geburtstag Otto Gildemeister zum 200. Mal. Der gebürtige Bremer (1823-1902) besaß viele Talente, war Schriftsteller, Politiker, Senator und Bremer Bürgermeister. Seine politische Karriere begann Gildemeister 1852 mit der Berufung zum Sekretär und Archivar des Bremer Senats unter Johann Smidt. Zwischen 1871 und 1886 war Gildemeister viermal (1871–1875, 1882, 1884 und 1886) Bremer Bürgermeister, anschließend wieder Senator.

Neben seiner politischen Laufbahn betätigte sich Gildemeister auch als Schriftsteller und Übersetzer. Seine Arbeiten umfassen u. a. eine sechsbändige Ausgabe der Werke Byrons, Dantes Göttliche Komödie sowie Werke von William Shakespeare. Nachdem er 1890 seine politischen Ämter endgültig niedergelegt hatte, widmete er sich verstärkt dem Journalismus. Eine Sammlung seiner Schriften erschien 1896/97. Gildemeister wird darüber hinaus das bekannte Motto der Bremer Kaufmannschaft „buten un binnen – wagen un winnen“ zugeschrieben, das anlässlich der Umgestaltung der Fassade des Schütting über dem Hauptportal am Markt angebracht wurde.

Johann-Günther König, geboren 1952, Dipl.-Soz.päd., Dr. phil., lebt und arbeitet als freiberuflicher Autor in Bremen. Zu seinen Arbeitsgebieten zählen politische Ökonomie, literarisches Sachbuch, Bremensien und Biografien.

Wittheitsvortrag zusammen mit, Freundeskreis der Antike, Goethe-Gesellschaft

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  • 9. Januar 2024
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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VORTRAG Dr. Johann Günther König, Bremen: Otto Gildemeister, ein bedeutender Bremer Bürgermeister und ein großer Übersetzer europäischer Literatur

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Dienstag, 19:00 bis 20:00
9. Januar 2024

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VORTRAG Harald Focke, Bassum: Die Fusion. Warum der Norddeutsche Lloyd verschwand

Die Container-Revolution und damit das Ende der Stückgutfahrt kosteten den Norddeutschen Lloyd nach über 100 Jahren seine Selbständigkeit. 1970 schlossen sich Bremens größte Reederei und die Hapag in Hamburg zusammen, um die enormen Kosten für den kompletten Austausch der Frachterflotte zu stemmen. Was vom NDL als Fusion zweier florierender Unternehmen von gleich zu gleich geplant war, wurde für ihn letztendlich zum Fiasko und für die Hapag zum Erfolg. Hapag-Lloyd wuchs in Hamburg und schrumpfte in Bremen so lange, bis an der Weser nichts mehr übrig blieb. Wie konnte es dazu kommen? Die Hintergründe der Verschmelzung beleuchtet der Schifffahrtshistoriker Harald Focke in seinem Bildvortrag.

Harald Focke (* 1950 in Bassum) ist Historiker, Autor und Journalist, der überwiegend zur Schifffahrtsgeschichte und über Bassum und Sulingen geforscht und publiziert hat.

Keine Anmeldung erforderlich.

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  • 18. Oktober 2023
  • Mittwoch, 18:00 bis 19:00

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VORTRAG Harald Focke, Bassum: Die Fusion. Warum der Norddeutsche Lloyd verschwand

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Mittwoch, 18:00 bis 19:00
18. Oktober 2023

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VORTRAG Prof. Dr. Andreas Schulz, Berlin: Nationale Revolution und lokaler Horizont: das »tolle Jahr« 1848 in Bremen. Ereignis – Erinnerung – Deutung

Wie viele Orte in Deutschland erreichte die Nachricht von der Pariser Februarrevolution die Stadt Bremen nur wenige Tage nach der Demission König Louis Philippes am 24. Februar 1848. Mit ihren dem Senat überreichten Märzforderungen schlossen sich die Bremer Akteure der Revolutionsbewegung in Deutschland an, auch in der Hansestadt richteten sich große Hoffnungen auf die Verfassungs- und Einheitsbestrebungen der Paulskirche. Nach der Aufbruchseuphorie und der Mobilisierung der Bevölkerung traten aber bald darauf auch tiefe Differenzen über die politischen Ziele der Revolution zutage. Die Polarisierung zwischen Konstitutionellen und Radikalen zeigte dabei durchaus lokale Besonderheiten, die mit der sozialen Struktur und den wirtschaftlichen Verhältnissen der Hansestadt zusammenhängen. Wer waren die revolutionären bzw. reaktionären Kräfte und Köpfe in Bremen und was wurde aus ihnen? 

Prof. Dr. Andreas Schulz, geb. 1958 in Hamburg, ist Generaldirektor der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (Berlin) und Apl. Professor für Neuere Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main; Publikationen zur Geschichte des Bürgertums, zur Geschichte Bremens im 19. Jahrhundert, zur Parlamentarismus- und Demokratiegeschichte seit 1789; aktuelle Forschungsgebiete: Kulturgeschichte der Petition.

Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „175 Jahre Revolution von 1848/49. Auf dem Weg zur modernen Demokratie“ im Bremer Staatsarchiv.

Die Videoaufzeichnung des Vortrags ist nun auch über die Website der Wittheit >Videos abrufbar.

Zusammen mit: Wittheit zu Bremen

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  • 12. Dezember 2023
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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VORTRAG Prof. Dr. Andreas Schulz, Berlin: Nationale Revolution und lokaler Horizont: das »tolle Jahr« 1848 in Bremen. Ereignis – Erinnerung – Deutung

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Dienstag, 19:00 bis 20:00
12. Dezember 2023

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VORTRAG Dr. Horst Rößler, Bremen: Bremen, Findorff und die (Kur-)Hannoversche Moorkolonisation (1750 – 1890)

Die staatlich organisierte und dirigierte Urbarmachung und Besiedlung der im hannoverschem Elbe-Weser-Raum liegenden großen Moorgebiete war ein Generationen übergreifender und mühseliger Prozess, der die Region nachhaltig veränderte. Im Verlauf eines Jahrhunderts wurden mehrere Tausend Bauernstellen geschaffen und über 70 neue Dörfer gegründet. Dabei erfasste die Moorkolonisation zunächst vor allem Gebiete der Bremen nahen Ämter Lilienthal, Osterholz und Ottersberg, später auch solche des Amts Bremervörde.

Welche Ideen standen hinter der kurhannoverschen Moorkolonisation, in welchen Phasen vollzog sie sich und welche Rolle spielte dabei der Moorkommissar Jürgen Christian Findorff? Wie stellte sich die Siedlungsstruktur der neu gegründeten Dörfer dar? Welches Gewicht hatte bei der Kolonisation einerseits die Landwirtschaft, andererseits Torfabbau und Torfhandel? Aus welchen Gegenden und gesellschaftlichen Schichten stammten die Kolonisten? Wie stellte sich die Lage der Moorbauern in den staatlich gegründeten Moorkolonien dar und wie in den privat gegründeten ‚wilden‘ Ansiedlungen? Diese Fragen stehen im Zentrum des Vortrags von Dr. Horst Rößler. 

Dr. Horst Rößler studierte in Marburg und Leicester (UK). Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an Forschungsprojekten zur historischen Arbeits- und Amerikawanderung an den Universitäten Oldenburg und Bremen. Zurzeit ist er Dozent an der Akademie für Weiterbildung an der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt Sozialgeschichte Bremens und des Elbe-Weser-Raums. 

Zusammen mit: Die Maus, Gesellschaft f. Familienforschung

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  • 9. April 2024
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5, 28195 Bremen

Dienstag, 19:00 bis 20:00
9. April 2024

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VORTRAG Legenden und Widersprüche – Dem Bremer Unternehmer und Mäzen Ludwig Roselius zum 150. Geburtstag von Prof. Dr. Bernd Küster

Die Bremer Böttcherstraße als Gesamtkunstwerk ist eng mit den Namen Ludwig Roselius und Bernhard Hoetger verbunden. Die beiden führten einen regen Briefwechsel, nach Ende des Ersten Weltkriegs schrieben sich sich nahezu täglich. Ihre Zusammenarbeit war Voraussetzung, um das Großprojekt Böttcherstraße zu realisieren. Aus der gemeinsamen Arbeit entstand eine Art Schicksalsgemeinschaft, die bis zum Niedergang und Scheitern im Nationalsozialismus Bestand hatte. Anlässlich des 150. Geburtstags von Ludwig Roselius wagt Bernd Küster eine Neubewertung von Werk und Wirken des kunstsinnigen Unternehmers oder doch einer verhinderten Künstlerexistenz? 

Prof. Dr. Bernd Küster forscht und veröffentlich seit vielen Jahren zur Geschichte Worpswedes, Roselius und der Böttcherstraße. Der Kulturwissenschaftler war unter anderem Direktor der Kunsthalle Wilhelmshaven, des Landesmuseums Oldenburg und der Museumslandschaft Hessen-Kassel. Er ist zudem Autor zahlreicher Künstlermonographien und Veröffentlichungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Seit 2019 arbeitet er ehrenamtlich im Archiv der Böttcherstraße. 

Eine Kooperation mit der Wittheit zu Bremen und den Archiven Böttcherstraße

Hinweis: Irrtümlich wurde im Programm der Wittheit ein falscher Termin (11. April) angegeben. 

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  • 11. Juni 2024
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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VORTRAG Legenden und Widersprüche – Dem Bremer Unternehmer und Mäzen Ludwig Roselius zum 150. Geburtstag von Prof. Dr. Bernd Küster

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Dienstag, 19:00 bis 20:00
11. Juni 2024

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„Dies Haus ist gewidmet dem Rechte zum Schutz – dem Boesen zum Trutz“ – ein Rundgang um und durch das Bremer Landgerichtsgebäude (AUSGEBUCHT)

Das unter Denkmalschutz stehende sogenannte „Alte Gerichtshaus“ an der Domsheide 16 ist das architektonisch und allegorisch auffälligste Gerichtsgebäude in Bremen. Dem Zeitgeist des Historismus geschuldet, ist die Fassade des Gebäudes reich an dekorativem Schmuck und mit zahlreichen Allegorien versehen. Doch auch innen gibt es zahlreiche Entdeckungen zu machen, die der oben zitierten Widmungstafel an der Ostertorfassade gerecht werden. Wir freuen uns, dass wir durch den Vorsitzenden Richter am Landgericht, Dr. Thorsten Prange, eine kundige Führung um und durch das Gebäude erhalten.
Mit Dr. Ina Grünjes

  • Die Anmeldung erfolgt über die Geschäftsstelle (AUSGEBUCHT)
  • Die Teilnahme ist für Mitglieder kostenfrei
  • Begrenzte Teilnehmendenzahl
  • Treffpunkt: Domsheide 16 (Haupteingang) um 16:00 Uhr
  • Nicht vergessen: Personalausweis zum Betreten des Landgerichts
  • Landgericht Bremen
  • 8. Juni 2023
  • Donnerstag, 16:00 bis 17:30

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„Dies Haus ist gewidmet dem Rechte zum Schutz – dem Boesen zum Trutz“ – ein Rundgang um und durch das Bremer Landgerichtsgebäude (AUSGEBUCHT)

Domsheide 16, 28195 Bremen

Donnerstag, 16:00 bis 17:30
8. Juni 2023

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VORTRAG Dr. Sarah Lentz und Jasper Hagedorn, M. A.: „Unsere weiß-roth-weiße Flagge ohne Flecken?“ Bremische Verflechtungen mit der atlantischen Versklavtenwirtschaft im 18. und 19. Jahrhundert

Lange Zeit konzentrierten sich Studien zur atlantischen Geschichte auf die imperialen Großmächte der Frühen Neuzeit, wie Großbritannien, Frankreich, Spanien, Portugal oder die Niederlande. Jedoch bestanden auch in Handels- beziehungsweise Hafenstädten wie Frankfurt am Main, Bremen und Hamburg intensive Kontakte zur atlantischen Welt mit den Auswirkungen der Involviertheit in das koloniale System der Versklavtenwirtschaft, wie die beiden Referent/innen anhand von biografischen Beispielen aus Bremen eindrücklich nachweisen.

Dr. Sarah Lentz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen, Arbeitsgruppe Frühe Neuzeit. Jasper Hagedorn ist derzeit Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Projekts „The Holy Roman Empire of the German Nation and its Slaves“ (ERC Consolidator Grant).

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  • 19. April 2023
  • Mittwoch, 18:00 bis 19:00

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Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5, 28195 Bremen

Mittwoch, 18:00 bis 19:00
19. April 2023

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VORTRAG Dr. Veronika Settele: Revolution im Stall und Rumor in der Gesellschaft: Zur Transformation landwirtschaftlicher Tierhaltung im 20. Jahrhundert

Im Stall von 1990 er­in­ner­te we­nig an das dor­ti­ge Ge­sche­hen nur fünf­zig Jah­re zu­vor. Neue Tie­re pro­du­zier­ten die be­gehr­tes­ten Le­bens­mit­tel der Kon­sum­ge­sell­schaft, Fleisch, Milch und Eier, so güns­tig wie noch nie. Gleich­zei­tig ver­schwan­den sie hin­ter die Ku­lis­sen des ge­sell­schaft­li­chen Le­bens. In bei­den deut­schen Staa­ten sa­hen Agrar­po­li­tik, Tier­zucht, Tier­me­di­zin, Agrar­wis­sen­schaft und die Bau­ern und Bäue­rin­nen vor Ort in ei­ner Ren­ta­bi­li­sie­rung der Tier­hal­tung die viel­ver­spre­chends­te Mög­lich­keit, An­schluss an die Ent­wick­lun­gen der Wohl­stands­ge­sell­schaft zu hal­ten. Der Vor­trag er­klärt, wie es zur Ent­wick­lung der in­dus­tria­lisier­ten Mas­sen­tier­hal­tung kam und war­um sie trotz ih­rer enor­men öko­no­mi­schen Er­fol­ge seit den 1970er Jah­ren Ge­gen­stand ei­ner kri­ti­schen Dis­kus­si­on wur­de.

Dr. Veronika Settele ist His­to­ri­ke­rin an der Uni­ver­si­tät Bre­men. Sie forscht und lehrt zur wirt­schaft­li­chen und mo­ra­li­schen Di­men­si­on von Er­näh­rung, dem Ver­hält­nis zwi­schen Men­schen und Tie­ren und zur Ge­schich­te se­xu­el­ler Selbst­be­stim­mung im 19. Jahr­hun­dert. Ihre Stu­die „Re­vo­lu­ti­on im Stall. Land­wirt­schaft­li­che Tier­hal­tung in Deutsch­land 1945-1990“ wur­de mit dem Opus Pri­mum För­der­preis der Volks­wa­gen­Stif­tung, dem Deut­schen Stu­di­en­preis (2. Platz) und dem Fried­rich-Meine­cke-Preis aus­ge­zeich­net.

Zusammen mit: Wittheit zu Bremen

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  • 10. Januar 2023
  • Dienstag, 19:00 bis 20:00

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VORTRAG Dr. Veronika Settele: Revolution im Stall und Rumor in der Gesellschaft: Zur Transformation landwirtschaftlicher Tierhaltung im 20. Jahrhundert

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Dienstag, 19:00 bis 20:00
10. Januar 2023

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