Vortrag ONLINE – Heinz-Dieter Freese, Verden: Kleine Graben-Wall-Anlagen in Niedersachsen im Airborne Laser Scanning

Allgemein werden in der Archäologie Wall-Graben-Anlagen unterschiedlicher Größe und Zweckbestimmung als Erdwerke bezeichnet. Allen gemeinsam ist ein Grabensystem, das von unterschiedlicher Form und Größe sein kann. In vielen Fällen treten Palisaden und Wälle hinzu, von denen letztere bei steinzeitlichen Anlagen seltener sicher nachgewiesen sind. Heute sind diese ehemals eindrucksvollen Anlagen zumeist nicht mehr obertägig sichtbar. In der Regel werden jungsteinzeitliche Erdwerke durch Bewuchsanomalien oder Bodenmerkmale auf Ackerflächen entdeckt. Die Gräben können bei günstigen Bedingungen so aus einem Flugzeug oder mittels einer Drohne beobachtet werden. (Quelle: Niedersächsischer Denkmalatlas)

Heinz Dieter Freese beschäftigt sich schon seit Jugendtagen mit der Archäologie. Der pensionierte Pastor engagiert sich heute landesweit in der Luftbildarchäologie und hat dabei schon bedeutende Fundstellen entdeckt.

Zusammen mit: Bremer Gesellschaft für Vorgeschichte e.V.

Die Durchführung der Veranstaltung wurde aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens abgesagt.

Es wurde jedoch eine thematisch ähnliche Veranstaltung von Heinz-Dieter Freese mit dem Titel „Kleine Graben-Wall-Anlagen in Niedersachsen im Airborne Laser Scanning / LiDAR“ des Freundeskreises für Archäologie in Niedersachsen am  17. Januar 2022 aufgezeichnet. Diese kann ab sofort online unter diesem Youtube-Link aufgerufen werden.

 
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  • 24. Januar 2022
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Vortrag ABGESAGT – Prof. Dr. Hans Kloft, Bremen: Judentum und Antisemitismus – das antike Erbe

Antisemitismus hat eine lange Tradition, dessen Wurzeln bis in die Antike zurückreichen. Doch erst mit der Verbindung von christlicher Theologie und Judenfeindschaft fand eine Verbreitung über den gesamten christlich-abendländischen Raum statt. Seit dem Frühchristentum hatte sich ein negatives Judenbild etabliert, und die verschiedenen antijüdischen Mythen und Klischees, aus denen es sich speiste, prägten die Geisteshaltung und drangen tief in die Mentalität der europäischen Gesellschaften ein. Inwieweit konnten diese an antike Vorbilder und Vorstellungen anknüpfen? Der Vor­trag ist gleichzeitig ein Beitrag zum Ge­denk­jahr »1700 Jah­re jü­di­sches Le­ben in Deutsch­land«.

Hans Kloft ist Althistoriker. Sein Hauptforschungsgebiete sind Religionsgeschichte und das römische Kaiserreich. Seit 1995 ist er Vorstandsmitglied und Vizepräsident der Wittheit zu Bremen.

Mitveranstalter: Deutsch-israelische Gesellschaft, Goethe-Gesellschaft, Freundeskreis der Antike, Wittheit zu Bremen

Die Veranstaltung wurde aufgrund des Infektionsgeschehens abgesagt. Der Vortrag wird auf Video aufgezeichnet und ist auf der Website der Wittheit zu Bremen abrufbar.

 

Vortrag

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  • Haus der Wissenschaft
  • Online
  • 25. Januar 2022
  • Dienstag, 19:00 bis 20:30

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Dienstag, 19:00 bis 20:30
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