TAGESFAHRT Die alte Hansestadt Stade

Tagesfahrt mit dem Bus am Tagesfahrt mit dem Bus am Samstag, 10. Oktober 2026

Leitung: Prof. Dr. Konrad Elmshäuser und Uwe Bölts

in Zusammenarbeit mit dem Verein für Niedersächsisches Volkstum e.V.

Die alte Hansestadt Stade ist historisch vielfach mit Bremen verbunden. Die um 1000 in der Burg Stade ansässigen Grafen waren Vasallen der Bremer Erzbischöfe. Mit Hartwig I. war der letzte Stader Graf sogar selbst zum Erzbischof Bremens gewählt worden. Nach der Besetzung Stades durch Heinrich den Löwen kam die Stadt erst 1245 endgültig zum Erzbistum Bremen und erlebte in der Folgezeit eine Blüte als Hansestadt, die zunächst mit Hamburg konkurrierte (Marktort mit Münzrecht). Stade hatte vier Pfarrkirchen und zwei bedeutende Klöster in seinen Mauern. Nach dem Westfälischen Frieden war Stade Vorort der schwedischen Krone im Nordseereich und Hauptort der Herzogtümer Bremen und Verden.

In Stade hat sich eine pittoreske Altstadt mit alten Hafenanlagen erhalten. Am Schwingehafen werden wir uns zunächst den Schwedenspeicher mit dem historischen Museum der Stadt ansehen. Unser anschließender Stadtrundgang führt uns zu Kaufmannshäusern, dem Johanniskloster und auch den beiden erhaltenen mittelalterlichen Kirchen mit ihrer Ausstattung, bei der die historischen Orgeln herausragen. Die älteste erhaltene Orgel von Arp Schnitger in St. Cosmae wird uns exklusiv vorgeführt.
Nach dem Mittagessen im ältesten erhaltenen Haus der Stadt (im Reisepreis enthalten) besuchen wir das Freilichtmuseum auf der Insel, das historische Altländer Bauernhäuser zeigt, die dort wiederaufgebaut wurden. Die umgebende Gartenanlage auf den ehemaligen Festungsbastionen wurden übrigens von den Bremer Gartenkünstlern Christian Roselius und Emil Högg angelegt.

Leistungen:

  • Fahrt im modernen Reisebus ab/an Bremen
  • Eintritte und Führungen, Audiosystem
  • Orgelvorführung
  • inklusive Mittagessen (Tagesgericht zur Auswahl)
  • wissenschaftliche Reiseleitung
  • Mindestteilnehmerzahl 30
  • Kosten der Fahrt: 88,-€.

Programmänderungen vorbehalten

Reiseveranstalter Ars Vivendi - Kulturreisen
Reise/Exkursion

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  • 10. Oktober 2026
  • Ganztägig

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Zahlungsweise Für Veranstaltungen: Eintritt zahlen bei Beginn der Veranstaltung. Für Reisen bitte das Fahrten-Konto: OLB, IBAN DE27 2802 0050 4652 1084 01
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TAGESFAHRT Die alte Hansestadt Stade

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10. Oktober 2026

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TAGESFAHRT: Das Heimatmuseum in Scheeßel und seine historischen Verbindungen nach Bremen

Tagesfahrt mit der Bahn am Samstag, 22. August 2026
Leitung: Prof. Dr. Konrad Elmshäuser, Uwe Bölts
in Zusammenarbeit mit dem Verein für Niedersächsisches Volkstum e.V.

Dieser Ausflug führt uns in das Heimatmuseum Scheeßel, eines der ältesten Freilichtmuseen in Niedersachsen. Ein erstes Museumsgebäude, das sogenannte „Heimathaus“ wurde 1913 im Scheeßeler Kernort abgetragen und am heutigen Standort wiederaufgebaut. Heute besteht die Anlage aus 14 historischen Gebäuden. Die Gründungsgeschichte des Museums ist eng mit der Entstehung der Niedersächsischen Heimatbewegung verbunden und geht auf das große Trachtenfest 1904 zurück, auf dem auch der Verein für Niedersächsisches Volkstum gegründet wurde. Der hauptamtliche Leiter des Scheeßeler Heimatmuseums, Dr. Matthias Loeber, ist der Historischen Gesellschaft eng verbunden und wird uns durch die Anlage führen. Das Museum bewahrt überregional bedeutende Künstlernachlässe, wie den des im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Bremen wirkenden Malers Ernst Müller-Scheeßel. Als Schwager Ludwig Roselius‘ prägte er die Böttcherstraße wesentlich mit. Darüber hinaus haben sich das Museum und der Verein besonders verdient gemacht um die Erhaltung der Technik des Blaudrucks, der 2018 in die internationale Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde.

Leistungen:

  • Die Teilnahme an der Fahrt ist für Mitglieder beider Vereine kostenlos. Eventuell anfallende Fahrtkosten und Führungsgebühren werden individuell beglichen. Nichtmitglieder zahlen einen Kostenbeitrag von 15,- €.
  • Wir bitte um Anmeldung in der Geschäftsstelle.
  • Treffpunkt ist das Heimatmuseum Scheeßel, Am Meyerhof 1, 27383 Scheeßel.
  • Die Führung beginnt um 11.00 Uhr. Die Anfahrt erfolgt individuell.
  • Wer gemeinsam mit dem Zug nach Scheeßel fahren möchte, trifft sich um 9.45 Uhr im Bremer Hbf. in der Eingangshalle hinter dem Infostand der DB. Um 9.57 Uhr fährt RB41 nach Scheeßel. Vom Bahnhof Scheeßel sind es 1,5 km zu Fuß bis zum Museum. OEPNV vor Ort gibt es am Sonnabend nicht.

Bild: Heimathaus Scheeßel

Reise/Exkursion

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  • 22. August 2026
  • Ganztägig

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TAGESFAHRT: Das Heimatmuseum in Scheeßel und seine historischen Verbindungen nach Bremen

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22. August 2026

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TAGESFAHRT nach Varel und Dangast – ein Ausflug an den Jadebusen (fällt aus)

Die Tagesfahrt fällt aus. Es gab nicht  genügend Anmeldungen.

Varel, eine Kleinstadt zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven: Die Stadt mit ihrem Umland bildete vom 17. bis 19. Jahrhundert eine eigene kleine Herrschaft im Schatten der Grafen von Oldenburg an der konfliktreichen Grenze zu Ostfriesland. Im späten 19. Jahrhundert nahm der Ort eine erstaunliche industrielle Entwicklung, die bis heute anhält – mit Airbus als größtes Unternehmen am Ort – und die Stadt mit Abstand zur einwohnerstärksten Gemeinde Frieslands macht. Der beschaulich gebliebene Kernort bietet eine Reihe interessanter Sehenswürdigkeiten. So besuchen wir zunächst die Schlosskirche, einen stattlichen Bau aus dem 13./14. Jahrhundert mit der fast komplett erhaltenen liturgischen Ausstattung des frühen 17. Jahrhunderts. Der bedeutendste norddeutsche Bildhauer dieser Zeit, Ludwig Münstermann, hat hier sein Hauptwerk hinterlassen. Nach einem kleinen Stadtrundgang fahren zum Mühlenmuseum, das in einer der größten Windmühlen Deutschlands untergebracht ist und die Industriekultur Varels dokumentiert. Im Mittelpunkt steht die Automobilproduktion ‚Hansa‘, die später von Borgward aufgekauft wurde. Nach einer Mittagspause am Vareler Hafen am Jadebusen geht es in den Ortsteil Dangast, einer der wenigen Stellen an der deutschen Küste, wo die Geest bis ans Meer reicht. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Kurort zu einer kleinen Künstlerkolonie, die einige Brücke-Künstler als Sommerfrische anzog. Bekannt ist der Ort aber durch Franz Radziwill (1895-1983), dem bekannte Vertreter des magischen Realismus, dessen Werk biografisch und motivisch vielfach mit Bremen verbunden ist. Nach Kindheit, Jugend und Ausbildung in Bremen zog er 1923 nach Dangast. Wir besuchen dort sein ehemaliges Atelier, das Franz Radziwill Haus, als nahezu unverändert erhaltenes Künstlerhaus ein echtes Kleinod.

Reise/Exkursion

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  • 30. Mai 2026
  • Ganztägig

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TAGESFAHRT nach Varel und Dangast – ein Ausflug an den Jadebusen (fällt aus)

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30. Mai 2026

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STADTSPAZIERGANG Vom Lichtbringer bis zu Robinson Crusoe: Die Böttcherstraße – Geschichte und aktuelle Debatten. Ein historischer Rundgang durch Bremens heimliche Hauptstraße

Mittwoch, 17. Juni 2026
mit Uwe Bölts, Prof. Dr. Konrad Elmshäuser

Bei unseren Stadtspaziergängen kehren wir in diesem Jahr in die Innenstadt zurück. Wir wollen mit der Böttcherstraße ein Stück Bremen besichtigen, das seit ca. 100 Jahren die Innenstadt prägt und als heimliche Hauptstraße längst zur Bremer DNA gehört. Dennoch ist dieses historische Erbe nicht konfliktfrei, wie aktuelle Debatten belegen. Wofür steht das auf Betreiben von Ludwig Roselius als Propagandastraße der HAG entworfene Gesamtkunstwerk aus Heimatstil und Expressionismus heute? Wir freuen uns auf einen interessanten Rundgang. 

  • Treffpunkt: Markt, am Roland um 16:00 Uhr
  • Der Eintritt ist frei.
  • Veranstaltung für Mitglieder
Reise/Exkursion

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  • 17. Juni 2026
  • Mittwoch, 16:00 bis 18:00

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STADTSPAZIERGANG Vom Lichtbringer bis zu Robinson Crusoe: Die Böttcherstraße – Geschichte und aktuelle Debatten. Ein historischer Rundgang durch Bremens heimliche Hauptstraße

Mittwoch, 16:00 bis 18:00
17. Juni 2026

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MEHRTAGESFAHRT Wege zur Backsteingotik IV: Vorpommern – Stralsund und Greifswald mit Rügen

Sechstägige Studienreise mit dem Bus von Montag, 21. September bis Samstag, 26. September 2026

Leitung: Prof. Dr. Franklin Kopitzsch und Uwe Bölts 

Hintergrund: Im 12. und 13. Jahrhundert gründeten Kaufleute und Handwerker aus dem dichtbevölkerten Rheinland und aus Westfalen an der Ostseeküste Handelsstädte und Dörfer im Hinterland. Sie schlossen sich zum Schutzbund der Hanse zusammen. In nicht einmal einhundert Jahren entwickelte sich eine eigenständige Baukultur, gegründet auf dem gebrannten Tonstein. Wir nennen es heute Backsteingotik. Mit einer Reihe von Exkursionen wollen wir den Spuren dieses Baumaterials folgen. Die einzelnen Reisen bauen nicht aufeinander auf, bewegen sich aber von West nach Ost, so dass der gesamte Kulturraum der Ostsee bis nach Polen erfahren werden soll. Die Hanse im Ostseeraum und die Backsteingotik bilden hierbei das kulturelle Band.

Mit den großen Kirchen in den beiden Hansestädte Stralsund und Greifswald erkunden wir zentrale Bauten der Backsteingotik, die in ihren Ausprägungen ganz unterschiedliche Architekturkonzepte verfolgen: Basiliken mit kathedralen Ausmaßen in der Nachfolge der Lübecker Marienkirche und bescheidenere Hallenkirchen, die auf die Gadebuscher Stadtkirche zurückgehen. Wir werden auch interessante architektonische Lösungen zwischen Halle und Basilika beobachten.

Von einem Standortquartier in Stralsund aus erleben wir die landschaftlichen Schönheiten an der Boddenküste und auf Rügen mit kleineren Dorfkirchen, entdecken aber auch unbekanntere Stadtkirchen im Hinterland in Grimmen, Demmin und Tribsees. Hinzu kommen landesgeschichtliche Museen und die Reste bedeutender Klosteranlagen in Franzburg, Dargun und nicht zuletzt in Eldena bei Greifswald, deren Ruine durch Caspar David Friedrich zu Weltruhm gelangte.
Als musikalischer Höhepunkt erwartet uns die Teilnahme an der Stralsunder Orgelnacht (Wandelkonzert von 19.00 Uhr bis 22.30 Uhr), mit Konzerten in den drei mittelalterlichen Kirchen Stralsunds, darunter auch die Stellwagenorgel in der Marienkirche, einer der bedeutendsten Orgeln des 17. Jahrhunderts in Europa.

Leistungen:

  • ****-Reisebus ab/an Bremen
  • 5 Übernachtungen mit Halbpension in Stralsund (****-Hotel)
  • 1 Eintrittskarte zur Stralsunder Orgelnacht
  • Audiosystem vor Ort, Eintritte in Museen und Führungen
  • wissenschaftliche Reiseleitung,
  • Programmänderungen vorbehalten

Mindestteilnehmerzahl: 20, Höchstteilnehmerzahl: 25

Anmeldeschluss: 30.06.2026 

Der Reisepreis beträgt im DZ pro Person € 1.587,- Einzelzimmerzuschlag 230,-

Bild: (Wikipedia)
Reise/Exkursion

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  • 21.09.2026 0:00 bis 26.09.2026 0:00

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MEHRTAGESFAHRT Wege zur Backsteingotik IV: Vorpommern – Stralsund und Greifswald mit Rügen

21.09.2026 0:00 bis 26.09.2026 0:00
21. September 2026

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FÜHRUNG: Die Kirche von Rablinghausen aus dem Jahr 1700, gebaute Ratsherrschaft im Bremer Landgebiet

„Use Kark an’ Diek“ nennen die Pusdorfer liebevoll ihre kleine Deichkirche, die direkt an der Weser liegt. Diesem entstehungsgeschichtlich und architektonisch interessanten Kirchenbau wollen wir uns ausführlich widmen und erkunden, wie sich die weltliche und kirchliche Herrschaft des Bremer Rats über Land und Leute im Kirchenbau des Landgebiet dargestellt hat. Hierfür bietet die Spätbarockkirche von Rablinghausen noch heute ein einzigartiges Ensemble. Neben erhaltenen Originalstücken der Ausstattung aus dem 18. Jahrhundert lohnt zudem der schön angelegte Kirchhof. Wie wollen sie und ihre ehemals ländliche Umgebung am Weserdeich genauer in Augenschein nehmen.

Mit Prof. Konrad Elmshäuser und Uwe Bölts

  • Treffpunkt vor dem Eingang um 17:00 Uhr, Rablinghauser Deich 4, 28197 Bremen
  • Individuelle Anfahrt mit PKW, Rad oder Bus (BSAG Linie 24, Haltestelle Stromer Straße)
  • Es sind nur noch wenige Plätze vorhanden. Die obligatorische Anmeldung erfolgt über das Vorzimmer von Prof. Elmshäuser Tel. 0421-361-6214
  • Eine kostenfreie Veranstaltung nur für Mitglieder
  • 10. Juni 2025
  • Dienstag, 17:00 bis 18:00

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FÜHRUNG: Die Kirche von Rablinghausen aus dem Jahr 1700, gebaute Ratsherrschaft im Bremer Landgebiet

Dienstag, 17:00 bis 18:00
10. Juni 2025

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